Moin moin,
ich bin Anita … eine ganz kleine, arme Socke und möchte heute stellvertretend für all die Handaufzuchten da draußen erzählen, wie schwer der Start ins Leben manchmal sein kann. 🐾
Meine früheren Halter haben meine Mama und meinen Papa einfach gemeinsam in einer Transportbox ausgesetzt. So kam meine Mama völlig verängstigt ins Tierheim Bad Oldesloe und brachte dort mich und meine Geschwister zur Welt, denn mein Papa war leider nicht kastriert.
Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit uns: Meine Mutti hatte nicht genug Milch, um mich zu versorgen. Deshalb musste ich ganz schnell in ein anderes Tierheim gebracht werden, wo meine Ziehmama ganz viel Erfahrung mit winzigen Sorgenkindern wie mir hat.
Als ich dort ankam, wog ich gerade einmal 125 Gramm. Ich war viel zu dünn, schwach und hatte kaum noch Kraft.
Tag und Nacht wurde ich alle zwei Stunden gefüttert, gewärmt und liebevoll umsorgt. Während andere schlafen konnten, wachten Menschen über mich, damit mein kleines Herz weiterkämpfen konnte.
Und wisst ihr was?
Langsam schaffe ich es. 💕
Mittlerweile geht es mir schon etwas besser und ich entwickle mich jeden Tag ein kleines bisschen weiter. Aber ich bin noch lange nicht über den Berg. Ich brauche weiterhin intensive Pflege, Medikamente, Untersuchungen und ganz viel Liebe.
Für die Tierpfleger bedeutet das unzählige Stunden voller Sorge, viele Tierarztbesuche und hohe Kosten. Trotzdem geben sie niemals auf – weder für mich noch für all die anderen kleinen Seelen, die niemand haben wollte.
Doch alleine schaffen sie das kaum.
Deshalb bitten wir euch von Herzen um Hilfe. Jede noch so kleine Spende hilft dabei, kleinen Kämpfern wie mir eine Zukunft zu schenken – ein warmes Körbchen, einen vollen Bauch und vielleicht irgendwann ein Zuhause, in dem wir endlich geliebt werden.
Bitte helft uns, damit aus einem traurigen Anfang doch noch ein glückliches Leben werden kann. 🐾💔
